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Aktuelles

23.07.2013 10:58 Alter: 4 Jahre

Neue Lichter werden sehnsüchtig erwartet

 

Die Gemeinden sind mit den Themen Energieeffizienz und Kosteneinsparung konfrontiert und suchen nach Lösungen, die sich in der Praxis unkompliziert und wirtschaftlich realisieren lassen. Gerade die Energiekosten sind für viele Kommunen zu einem erheblichen Faktor geworden. Hierbei sticht immer wieder ein Kostenpunkt hervor – die Straßenbeleuchtung.

 

Einige Gemeinden konnten eine Ersparnis durch die nächtliche Abschaltung der Straßenbeleuchtung erzielen. Allerdings führt dies durch die stetigen Strompreiserhöhungen nicht zu dem gewünschten Einsparerfolg, so dass vor ca. 2 Jahren eingehender in das Thema „Energieeffiziente Beleuchtung“ eingestiegen wurde. Hierzu fand im September 2011 eine Veranstaltung statt, in der sich zahlreiche Gemeindevertreter einen Einblick bzw. Überblick über die zukunftsorientierte und energiesparende Beleuchtung verschaffen konnten.

Nach dieser erfolgreichen Veranstaltung starteten die Gemeinden Kühren, Nettelsee, Pohnsdorf, Postfeld, Rastorf, Schellhorn und Warnau ihr gemeinsames Projekt und entschieden sich für eine energetische Sanierung der Straßenbeleuchtungsanlagen auf LED.

Durch diese Maßnahme können die Energiekosten erheblich reduziert werden und durch den niedrigen Stromverbrauch können die Gemeinden die CO?- Emissionen mindern. Erfreulich für die Gemeinden ist, dass der Einbau von LED-Beleuchtungstechnik mit einem nachgewiesenen CO2-Minderungspotenzial von mindestens 60 % vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)mit 25 % auf die förderfähigen Bruttokosten gefördert wird.

Das BMU fördert dieses Projekt bis zu einer förderfähigen Gesamtinvestition von 149.600,00 Euro. Bei einer bewilligten Förderquote von 25 % entspricht diese eine Zuwendung in Höhe von 37.400,00 Euro.

Nach langem Warten ist der Startschuss nun kürzlich gefallen. Die Firma Pohl aus Hohenwestedt wurde mit der Installation von insgesamt 212 Leuchten in den Gemeinden Kühren (54), Nettelsee (27), Pohnsdorf (19), Postfeld (8), Rastorf (30), Schellhorn (63) und Warnau (11) beauftragt.

Bis zum 31. August 2013 wird die energetische Sanierung fertiggestellt sein.

Es wird mit einer Ersparnis von durchschnittlich 74 % gerechnet, die Co2-Einsparung wird jährlich ca. 600 to betragen.

Im Auftrage: gez. Dührkoop