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Aktuelles

10.09.2012 08:08 Alter: 5 Jahre

Schusteracht siegt im Landeswettbewerb "Pferdefreundliche Region 2012"

 

Im Rahmen des schleswig-holsteinischen Landesturniers fand am gestrigen Sonntag, 9.9.2012, in Bad Segeberg die Auszeichnung statt. Der Preis für die Region wurde gemeinsam entgegen genommen von Amtsvorsteher Dr. Norbert Langfeldt, der die Region formell vorgeschlagen hatte, und dem Vorsitzenden des Schusteracht e.V., Axel Langfeldt.

Wie es scheint, haben die in der Bewerbung angeführten "acht guten Gründe", warum die Schusteracht®-Region im Verlaufe der vergangenen 10 Jahre nicht nur pferde–, sondern vor allem reiterfreundlich geworden ist, die Jury des Schleswig-holsteinischen Pferdesportverbands überzeugt (hier ein Auszug aus den Bewerbungsunterlagen):

1. Acht Kommunen, darunter zwei Städte, haben über Verwaltungsgrenzen hinweg mit der Einleitung einer Ländlichen Struktur– und Entwicklungsanalyse (LSE) den Rahmen und die Grundlage für die spätere Errichtung eines regionalen Reitwegenetzes geschaffen.

2. Die Einbettung des Reitwegenetzes und der entsprechenden Infrastrukturmaßnahmen in ein schlüssiges Gesamtkonzept zur Entwicklung eines „Raumes“, der Schusteracht-Region, hat entscheidend zur Steigerung der Akzeptanz des Reitens beigetragen.

3. Mit Hilfe von Fördermitteln der Europäischen Union und des Landes Schleswig-Holstein haben die acht beteiligten Kommunen in erheblichem Maße eigene Haushaltsmittel in die Reitwegeinfrastruktur investiert und durch vertragliche Regelungen mit den anderen Beteiligten für die Nachhaltigkeit der Investitionen gesorgt.

4. Insbesondere die engagierten Bürgerinnen und Bürger der Region, Reiter und Nicht-Reiter, haben sich in einem Verein, dem Schusteracht e.V., organisiert, um gemeinsam und gegenüber den Kommunen und Grundeigentümern ihre Interessen zu vertreten und selbst Verantwortung für das Reitwegenetz und die Region zu übernehmen.

5. Private Grundeigentümer haben den Kommunen (als „Gewährsträger“) Ackerrandstreifen, Feld- und Waldwege vertraglich zur Verfügung gestellt und so das Reiten auf vormals nicht verfügbaren attraktiven Strecken „in Wald und Flur“ ermöglicht.

6. Die geschaffene Reitwegeinfrastruktur trägt zu einer Belebung der Wirtschaft bei: Nicht nur Reiterhöfe und Landwirte, sondern auch Gastronomen, Hoteliers und der Einzelhandel profitieren.

7. Das Reitwegenetz der Schusteracht strahlt über die Grenzen der Region hinaus. Es ist Vorbild für Nachbargemeinden im Barkauer Land und in der AktivRegion Schwentine-Holsteinische Schweiz.

8. Der Betrieb des regionalen Reitwegenetzes seit 2009 zeigt, dass das Konzept funktioniert. Die Weiterentwicklung des Konzepts und eine Erweiterung der Reitmöglichkeiten scheint nicht ausgeschlossen ...

 

Allen Beteiligten: Herzlichen Glückwunsch und weiter so ...!