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„Retten – Löschen – Bergen – Schützen“

Die Freiwilligen Feuerwehren des Amtes Preetz-Land

von Bernd Schwiderski, Amstwehrführer

Auf den ersten Blick mag es überraschen, dass es in den 17 Gemeinden des Amtes Preetz-Land insgesamt 19 Freiwillige Feuerwehren gibt. Dies hat historische Gründe und ist darauf zurückzuführen, dass sich einige Gemeinden aus ehemals eigenständigen Ortsteilen zusammensetzen.

Insgesamt leisten derzeit (Stand: Anfang 2014) 471 Kameradinnen und Kameraden aktiven Dienst in den Wehren. Die insgesamt acht Jugendfeuerwehren haben außerdem 115 Mädchen und Jungen in ihren Reihen. Zusammen mit den 173 Mitgliedern in den Ehrenabteilungen (ausgeschiedene aktive Feuerwehrleute) kommt man auf insgesamt 785 Feuerwehrleute im Amt Preetz-Land.


Wie werde ich Feuerwehrfrau oder Feuerwehrmann?

Wer das 16. Lebensjahr vollendet hat und gesundheitlich geeignet ist, kann sich in der Feuerwehr seiner Heimatgemeinde ehrenamtlich engagieren. Bei den Freiwilligen Feuerwehren sind alle Altersgruppen und Berufe sowie in zunehmendem Maße auch neben Feierwehrmännern auch Feuerwehrfrauen vertreten.In der Ausbildung bei den Dienstabenden erlernt man Schritt für Schritt den Umgang mit dem umfangreichen technischen Gerät, um später in Not geratenen Mitbürgerinnen und Mitbürgern qualifiziert zu helfen und Personen- und Sachschäden abzuwenden.

Das Einsatzspektrum der Freiwilligen Feuerwehren umfasst eine breite Palette: Neben dem Löschen von Feuern leisten sie auch Technische Hilfe bei Verkehrsunfällen, bei der Begrenzung oder Beseitigung von Unwetterschäden, wie z.B. durch das Leerpumpen von vollgelaufenen Kellern und das Räumen von umgestürzten Bäumen, bei der Tierrettung, beim Umsetzen von Wespennestern und durch Feuersicherheitswachen bei Großveranstaltungen.

Neben diesen feuerwehrtypischen Aufgaben sind die Wehren vielfach auch Kulturträger in den Gemeinden: Veranstaltungen wie Dorffeste, Kinderfeste, Laternenumzüge, Osterfeuer, Maifeuer oder Weihnachtsmärkte wären in vielen Gemeinden ohne das ehrenamtlichen Engagement der freiwilligen Helfer der Feuerwehren nur schwer vorstellbar.

Früh übt sich …

Zusätzlich leisten die Ausbilder und Helfer in den Jugendfeuerwehren auch einen wertvollen Beitrag bei der Jugendarbeit in den Gemeinden. Jungen und Mädchen ab dem 10. Lebensjahr können hier nicht nur die Grundlagen des Feuerwehrwesens erlernen, sondern auch Möglichkeiten zur sinnvollen Freizeitgestaltung finden:

Etwa 50 % der Dienstzeit werden aufgewendet für Dinge wie sportliche Aktivitäten (Volleyball, Fußball, Schwimmen, Bowlen), Erste-Hilfe-Ausbildung, Spielenachmittage, Nachtwanderungen, Zeltlager usw.

Auch Wettkämpfe  der verschiedensten Arten stehen regelmäßig auf dem Dienstplan.

Was soll, was kann, was muss ich jetzt tun?

Wer Interesse an einer Mitwirkung in der Freiwilligen Feuerwehr seiner Gemeinde hat, sollte seinen Bürgermeister oder Wehrführer ansprechen (siehe rechts).

Oder man geht einfach mal „unverbindlich“ vorbei, wenn die Kameradinnen und Kameraden Dienst tun. Die Termine findet man häufig an den Feuerwehrhäusern in den Gemeinden bzw. Ortsteilen.

 

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